Mehrgenerationenhaus: Antrag Ideen-Wettbewerb

17.07.2014

Die notwendigen Beschlüsse zum Bau unseres Goldbacher Mehrgenerationenhauses sind schon lange auf den Weg gebracht. Die Gebäude Altmutterweg 2 und 4 werden miteinander verbunden und saniert. Die FWG freut sich schon jetzt auf die Umsetzung der vielen Ideen und auf zahlreiche Ideengeber und ehrenamtliche Helfer, wenn unser Mehrgenerationenhaus im Herzen Goldbachs trotz der vielen Widerstände in der Vergangenheit endlich steht und mit Leben gefüllt wird. 


In der Vergangenheit gab es oft missverständliche Auslegungen über die Bezeichnung "Mehrgenerationenhaus". Er wurde teilweise falsch aufgefasst und hat in der Bevölkerung für Irritationen gesorgt. Deshalb sind wir der Meinung unser Mehrgenerationenhaus braucht einen tollen und kreativen Namen. Getreu unserem Motto "Wir alle sind Goldbach" würden wir gerne die Goldbacher Bevölkerung bei der Namens-Findung einbinden. Nachfolgend der entsprechende Antrag für einen Ideen-Wettbewerb, der am 17. Juli 2014 durch unsere Fraktionssprecherin Sandra Rußmann eingereicht wurde.

Wir hoffen, dass diesem Antrag im Markt-Gemeinderat stattgegeben wird und freuen uns schon jetzt auf kreativen Einreichungen.

 

 

>>Antrag der Freien Wähler Goldbach auf Errichtung eines Ideenwettbewerbs hinsichtlich der zukünftigen Namensgebung des Mehrgenerationenhauses

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren des Marktgemeinderats,

dem Bau des neuen Mehrgenerationenhauses in Goldbach steht ja nun nichts mehr im Wege, nachdem es auch von der Mehrheit des neuen Gemeinderates ein weiteres Mal demokratisch bestätigt wurde. Hoffentlich wird dieses für Goldbach sicherlich herausragende Bauvorhaben jetzt auch von allen politischen Gruppierungen mitgetragen.

Mit Blick in die Zukunft, möchten wir einen Antrag hinsichtlich der Namensgebung der neu zu errichteten Begegnungsstätte stellen.

Wir sehen in einem Mehrgenerationenhaus ein Ort der Begegnung, das lokale Angebote für Menschen aller Altersgruppen schafft und vernetzt. Unser Mehrgenerationenhaus war und ist nicht gedacht für ein generationenübergreifendes Wohnen, wie es oft fälschlicherweise von der Öffentlichkeit interpretiert wurde. Das neue Mehrgenerationenhaus (MGH) muss als Anlaufstelle für Kinderbetreuung, Senioren- und Familientreffs gesehen werden. Ein weiterer Schwerpunkt sollte auf Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangeboten liegen. Ferner könnte  man die Bereiche „Angebot, Betreuung und Pflege innerhalb der Familien und Gründung von Selbsthilfegruppen" forcieren. Pflegende Angehörige werden entlastet und können Pflege und Beruf besser vereinbaren. Der Ideenvielfalt aller Gruppierungen in Goldbach sollte da keine Grenzen gesetzt werden.

In den letzten Jahren wurde viel über das neu zu errichtende Mehrgenerationenhaus diskutiert und geschrieben. Es hat immer wieder missverständliche Auslegungen über dessen Bezeichnung gegeben. Er wurde teilweise falsch aufgefasst und hat in der Bevölkerung für Irritationen gesorgt. Um diesen Missstand auszuräumen, stellen wir hiermit den Antrag, in einem Ideenwettbewerb  innerhalb der Goldbacher Bevölkerung für einen neuen Namen der zukünftigen Begegnungsstätte zu sorgen. Wir verweisen auf das MGH in Johannesberg, das den Namen „LebensTräume" (johannesberg.de/mgh) trägt, oder auf das" Haus der Begegnung" in Sulzbach (sulzbach-main.de).

Der Wettbewerb für die neue Namensgebung soll im Goldbacher Mitteilungsblatt unter Auslobung eines Preises ausgeschrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Rußmann
Fraktionsvorsitzende der FWG <<