Info Juni 2017

08.06.2017

Unser Goldbach wird 800 Jahre alt! Auch Goldbachs Einwohner werden älter – wir reagieren darauf!

 

Der demografische Wandel macht auch vor Goldbach nicht halt. Der Anteil der über 65-jährigen wächst von 2000 bis 2030 um über 45 % – bei stabiler Einwohnerzahl.
Grund genug für die FWG unser bereits in der Umsetzung befindliches Konzept für diese Entwicklung konsequent und weitblickend fortzuschreiben.
Vieles ist in den letzten Jahren bereits auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt worden – nicht zuletzt auf maßgebliche Initiative der FWG.


UNSERE ERFOLGE:

 

Mehrgenerationenhaus Lebenswert – eine Erfolgsgeschichte

Das bereits 2006 von der FWG initiierte Projekt wurde konsequent vorangetrieben und die dazu notwendigen Beschlüsse in der Folge auf den Weg gebracht. Im Mai 2016 konnte unser Mehrgenerationenhaus dann feierlich eingeweiht werden. Seitdem ist es ein Treffpunkt für alle Goldbacher jeden Alters, jeder Herkunft, jeder Nation und aus allen gesellschaftlichen Ebenen – jeder fühlt sich wohl und findet die für ihn passende Aktivität, Gelegenheit des Austauschs und der Begegnung mit allen Teilen der Gesellschaft. Unser „Lebenswert" lebt und wird hervorragend angenommen.

 

Barrierefreiheit

Bei allen Baumaßnahmen, die der Markt Goldbach in den letzten Jahren durchführte und in Zukunft beauftragt, wird konsequent auf Barrierefreiheit geachtet. Bereits bestehende kommunale Einrichtungen werden nach und nach für Jedermann leichter zugänglich gemacht. Am Friedhof Unterafferbach z. B. wurde eine Rampe errichtet. Somit können nun auch Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollatoren den Friedhof problemlos besuchen.

 

Sozialer Wohnungsbau

Bezahlbare Wohnungen sind in Goldbach mittlerweile Mangelware. In der Weidenbörnerstraße entstehen zur Zeit Wohnungen für sozial Schwache – egal welchen Alters. Das ist natürlich auch interessant für Senioren, die auf günstigen Wohnraum angewiesen sind.

 

Spaß und Fitness für alle Generationen

Auf Antrag der FWG wurden auf dem Spielplatz Sachsenhausen Mehrgenerationen-Fitnessgeräte aufgestellt. Sie sind für alle Altersklassen geeignet und fördern die körperliche Aktivität, den Gleichgewichtssinn und die Koordination.

 

UNSERE ZIELE – LEBENSQUALITÄT IM ALTER

 

Mehrgenerationen-Wohnen

„Gemeinsam statt einsam" lautet das Motto dieses neuen Wohnkonzeptes in dem Alt und Jung in getrennten Wohnungen unter einem Dach zusammen leben. Diese neue Wohnform richtet sich an Menschen, die willens sind sich in den kleinen Dingen des Alltags zu unterstützen. Für rüstige Senioren bietet dies die Chance in barrierefreien Wohnungen ihre Eigenständigkeit zu bewahren, dabei die belebenden Eindrücke des Lebens mit der jüngeren Generation zu genießen und gleichzeitig das sichere Gefühl zu haben, dass jemand da ist, wenn man auf fremde Hilfe angewiesen ist. Zusätzlich ist das Wohnen kombiniert mit diversen Service-Angeboten, die beim Nachlassen der eigenen Kräfte effektive und qualifizierte Hilfestellung bieten.

Die FWG möchte die Rahmenbedingungen schaffen, damit eine solche Wohnform im Zuge der Ortskernsanierung zentral in der Ortsmitte entstehen kann.

 

Ausbau der ambulanten Pflege und Tagespflege

In Goldbach stehen für die Tagespflege 10 Plätze zur Verfügung, die aber bei weitem nicht ausreichen. Viele Senioren weichen auf umliegende Gemeinden aus, würden aber gerne in ihrer Heimat bleiben.
Die FWG arbeitet bereits an Konzepten, wie mehr Plätze für Tagespflege in Goldbach angeboten werden können. Zusätzlich muss die ambulante Pflege weiter ausgebaut werden, um die Betreuung in den eigenen vier Wänden besser gewährleisten zu können.

 

EIN DANKESCHÖN AN ALLE ENGAGIERTEN

 

Das Ehrenamt – unverzichtbar für unsere Gesellschaft

Die Politik kann für ein lebenswertes Leben im Alter nur die Rahmenbedingungen schaffen. Doch das alleine reicht nicht aus. Es ist notwendig, dass die Gesellschaft wieder enger zusammenrückt und sich – gerade im Seniorenbereich – mehr Menschen ehrenamtlich engagieren.

Die Seniorenbeauftragte des Marktes Goldbach kümmert sich ehrenamtlich um das Wohlergehen der Senioren, organisiert zahlreiche Veranstaltungen und ist aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Dieses Amt wurde aufgrund eines Antrages der FWG geschaffen.

Auch die Nachbarschaftshilfe kümmert sich rührend um ältere Menschen, die noch zuhause wohnen und bei bestimmten Dingen auf fremde Hilfe angewiesen sind. Um dieses System aufrecht zu erhalten, ist Nachwuchs hier dringend erforderlich.

Oft bedarf es nicht viel, Senioren eine Freude zu bereiten. Das zeigt zum Beispiel der jährliche Kaffeeklatsch der FWG im BRK Seniorenheim, der bereits seit 20 Jahren mit selbstgebackenem Kuchen, Torten und Musik für leuchtende Augen sorgt.

 

Übrigens: Ein Engagement in der FWG ist auch ohne politische Mitarbeit in vielen Bereichen möglich. Ob für Senioren, Familien, Jugendliche ...
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