Aktuelles

Neuigkeiten der Freien Wähler Goldbach

Wir freuen uns auf 3 aktive Bike-Wochen!

Der Markt Goldbach ist vom 1. bis 21. Juli wieder mit dabei beim „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses. Bei diesem bundesweiten Wettbewerb geht es darum privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben. 
Wir von der FWG sind natürlich auch wieder mit am Start. Du auch? Tritt einfach unserem Team bei und lasst uns gemeinsam viele Kilometer radeln – für unser Goldbach, für unser Klima, für unsere Umwelt! Die Fahrt zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Freunden, Radtouren uvm. – jeder Kilometer zählt!
Und so einfach geht’s:
  • Einfach unter stadtradeln.de/goldbach registrieren und unserem Team „FWG_Goldbach“ beitreten. Oder ganz einfach diesen Direktlink nutzen: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=42829
  • Jeder Kilometer, der vom 1. bis 21. Juli mit dem Fahrrad zurück gelegt wird zählt. Dafür einfach jeweils die km online unter stadtradeln.de/goldbach eintragen oder direkt mit der App „Stadtradeln“ tracken. Wo die km zurückgelegt werden ist dabei nicht relevant. Wie oft die Kilometer erfasst werden (einzeln, täglich oder jeweils zum Ende einer jeden STADTRADELN-Woche), liegt im Ermessen der Radelnden.
  • Die App könnt Ihr übrigens ganz einfach kostenfrei unter „Stadtradeln (Radeln für ein gutes Klima) downloaden und dann einfach immer starten, wenn Ihr mit dem Rad unterwegs seid. Die km werden automatisch aufgezeichnet.
Wir freuen uns auf ein wieder starkes FWG-Team und viele gefahrene Kilometer!

Alle Termine im Überblick

Save the date … hier immer aktuell die nächsten Veranstaltungen und Termine im Überblick.

26.11. ab 16 Uhr Goldbach glänzt am alten Feuerwehrhaus

Stammtisch 

06.07. ab 19 Uhr im Rigatoni

Willkommen sind alle Mitglieder und interessierte Bürger. In diesem Rahmen können Sie uns bei unserer politischen Arbeit unterstützen, indem Sie Anregungen geben, Grundgedanken in den Raum stellen, oder mitunter auch Probleme ansprechen. Daneben soll allerdings das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommen. Im Anschluss an die Fraktionssitzung stoßen unsere Fraktionsmitglieder dazu.

Sitzungs-Termine

Marktgemeinderat – 2. Freitag jeden Monats um 19 Uhr
Bau- und Umweltausschuss – 3. Montag jeden Monats um 17 Uhr
Haupt- und Finanzausschuss – 4. Mittwoch jeden Monats um 17 Uhr
Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales – 1. Mittwoch jedes geraden Monats um 17 Uhr
Rechnungsprüfungsausschuss – wird je nach Bedarf einberufen, wir informieren Sie im Mitteilungsblatt

Juni 2022

In der öffentlichen Sitzung stehen 2 Themen auf der Tagesordnung.
Zum Einen erfolgt Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Südlich der Österreicher Straße“. Im Juli 2021 hatte der Gemeinderat beschlossen, die Bebauungspläne „Berwind-Schlesienstraße“ samt Änderungen sowie die Pläne „Südöstlich der Österreicher Straße“ zusammenzuführen und einen noch nicht beplanten Bereich, „Südwestlich der Österreicher Straße zwischen Österreicher Straße und Berwindstraße“, in einem qualifizierten Bebauungsplan zusammenzufassen und das Bauleitplanverfahren einzuleiten. Nachdem der Vorentwurf dem Gemeinderat im November 2021 vorgestellt , das Screening-Verfahren (hier können alle Träger öffentlicher Belange ihre städtebauliche Beurteilung abgeben) durchgeführt wurde. Kann der Gemeinderat den Bebauungsplan „Südlich der Österreicher Straße“ als Satzung beschließen.
Zum Anderen steht eine Anpassung der Preise für Dienstleistungen der Feuerwehr Goldbach auf der Tagesordnung, die zuletzt 2017 angepasst wurde. 2011 wurde in Goldbach der Schlauchpflegepool gegründet. In der Zwischenzeit sind 18 Kommunen dem Schlauchpool beigetreten. Für diese Kommunen übernimmt die Feuerwehr des Marktes Goldbach, unter anderem, die Reinigung, Prüfung und Trocknung von Druckschläuchen, wasserführenden Armaturen sowie die Prüfung von Gasmessgeräten und Brandschutzunterweisungen, die als Dienstleistungen abgerechnet werden. Die neuen Preise sollen ab Juli gelten.
gez. Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

Themen im Marktgemeinderat Januar – Mai 2022

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Mai 2022

Die Budgetberichte der verschiedenen Verwaltungseinheiten stehen auf der Tagesordnung in der Mai-Sitzung. Für Feuerwehren, Bauhof und Forst, Bäderbetriebe, Grund- und Mittelschule und Kindergarten Rasselbande werden die Ergebnisse für 2021 vorgestellt. Budgets sind ein Finanzrahmen, der einer Verwaltungseinheit oder einem Aufgabenbereich insgesamt zur Verfügung steht. Als Obergrenze ist dieser Rahmen verbindlich, innerhalb des Budgets kann aber die entsprechende Verwaltungseinheit über die Verwendung der Mittel entscheiden. Dafür gelten dann die Regeln des Haushaltsrechts bzw. einer entsprechenden Budgetvereinbarung.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Vorlage der Jahresrechnung 2021. In der Jahresrechnung ist das Ergebnis der Haushaltswirtschaft einschließlich des Stands des Vermögens und der Verbindlichkeiten zu Beginn und am Ende des Haushaltsjahres nachzuweisen, diese ist innerhalb von sechs Monaten dem Gemeinderat vorzulegen und wird dann dem Rechnungsprüfungsausschuss zur örtlichen Prüfung vorgelegt.
Unter anderem stehen die Feststellungen der Ergebnisse 2020 für die verschiedenen Betriebe gewerblicher Art (BgA) der Gemeinde, wie Sportanlagen oder das gemeindliche Wasserwerk, zur Feststellung an. Die Wirtschaftspläne des E-Werks Goldbach-Hösbach werden dem Rat vorgelegt.
Interessant dürfte vor allem die  Beratung über die Gebühren- und Beitragssatzung zur Wasserabgabe und Entwässerung ab 2023 sein, hier empfiehlt die Verwaltung die Gebühren nicht zu erhöhen. Angesichts explodierender Kosten in fast allen Bereichen des Lebens, ist das eine gute Nachricht für alle Verbraucher in Goldbach.
gez. Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

April 2022

Im Januar wurde der Bericht zur Bedarfsplanung in der Kinderbetreuung dem Gemeinderat vorgestellt. Der Rat hat sich entschieden die Versorgungsquote in der Kinderbetreuung in Goldbach weiterhin auszubauen und damit dem wachsenden Bedarf an Plätzen gerecht zu werden. Die Verwaltung bekam den Auftrag geeignete Maßnahmen zu erarbeiten und Lösungen vorzustellen. Am Freitag werden dem Rat die Ergebnisse vorgestellt. Der kommunale Kindergarten Rasselbande platzt im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten, deshalb wird hier eine weitere Gruppe für 3- bis 6-jährige Kindergartenkinder benötigt, die bereits zum September diesen Jahres eröffnet werden soll. Als Interimslösung ist die Anmietung weiterer Räume im Haus Emmaus angedacht. Des Weiteren wird eine Auslagerung der bestehenden Hortgruppe in die Kulturwerkstatt Unterafferbach erfolgen und für diese Zwecke umgestaltet, damit eine Entlastung der räumlichen Situation im Kindergarten erfolgen kann.
Im weiteren Verlauf der Sitzung stehen der Antrag der Firma Süßkunst auf Sondernutzung eines Teilstückes des Parkplatzes vor dem Rathaus, für die temporäre Nutzung als Außengastronomie zur Diskussion und ein Antrag der SPD-Fraktion zur Errichtung einer Boccia-/Boulebahn auf dem neu herzustellenden Grillplatz.
Der Markt Hösbach beabsichtigt die Ausweisung eines neuen Baugebietes und eine Änderung seines Flächennutzungsplanes. Der Markt Goldbach wird im Rahmen des Bauleitverfahrens auch um Stellungnahme gebeten, die ebenfalls am Freitag erfolgt.
Als Mitglied im Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden (ZWA) hat der Markt Goldbach, durch die Entsendung von Verbandsräten in die Verbandsversammlung, ein Stimmrecht im Zweckverband. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden betreibt ein Fernwasserleitungsnetz ca. 38 km (ohne Ortsnetze), über das jährlich bis zu 2 Millionen m³ Trinkwasser zu den Verbandsgemeinden fließen. Zusätzlich wird das Rohwasser über ca. 30 km Quellleitung zu den Aufbereitungsanlagen geführt und ist eine „Körperschaft des öffentlichen Rechtes“. Am Freitag wird der Haushaltsentwurf und die Haushaltssatzung 2022 des ZWA dem Gremium vorgelegt, damit der Gemeinderat die Verbandräte anweist, wie Goldbach in der Verbandsversammlung des ZWA abstimmt.
Last but not least beraten die Gemeinderäte über die Anpassung der Eintrittspreise für das Hallenbad ab der kommenden Saison.
Die FWG Fraktion wünscht Ihnen eine schöne Osterzeit.
gez. Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

März 2022

In diesem Monat beschäftigt sich der Gemeinderat unter anderem mit dem neuen Grillplatz in Goldbach. 2020 entschied der Gemeinderat, dass ein weiterer Grillplatz in Goldbach geschaffen werden solle. Seitdem hat das Projekt verschiedene Stufen durchlaufen und wurde mehrmals dem Rat vorgestellt. Inzwischen wurde die Baugenehmigung durch das Landratsamt erteilt und die Planung für das Funktionsgebäude wurde an das Architektenbüro Cirillo/Naumann-Legler erteilt. Frau Naumann-Legler wird in der Sitzung die Kostenberechnung für das Funktionsgebäude vorstellen. Die Berechnung der Kosten für das Funktionsgebäude sind erheblich höher, als 2021 vom Rat beschlossen, so dass am Freitag auch die Frage im Raum steht, ob man das Projekt verschiebt oder vollendet und die Kosten durch Eigenleistungen vermindert werden können. Tatsache ist, dass die Schaffung des Grillplatzes einen Mehrwert für die soziale Infrastruktur Goldbachs darstellt und Bauen in Zukunft nicht billiger wird, sondern teurer.
Weitere Tagesordnungspunkte sind Bebauungspläne. So wird der Bebauungs- und Grünordnungsplan „Unterafferbacher Straße/Sätzweg 1. Änderung; Seniorenwohnen“ behandelt. Hier handelt es sich um einen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan, der genau die Grundstücke umfasst, die das Projekt Seniorenwohnen, ambulant betreute WG und Tagespflege umfassen. Sicherlich ein weiterer Baustein zur Attraktivierung Goldbachs. Hier erfolgt am Freitag der Aufstellungsbeschluss durch den Gemeinderat.
Im Juli 2021 beschloss der Marktgemeinderat, dass die Bebauungspläne „Berwind- Schlesienstraße“ und „Südöstlich der Österreicher Straße“ samt Änderungen inhaltlich überarbeitet werden und die unbeplanten Areale in diesem Gebiet zu einem Bebauungsplan zusammengefasst werden sollen. Nachdem das Screening-Verfahren durchgeführt wurde, in dem die Träger öffentlicher Belange (Bauaufsicht, Untere Naturschutzbehörde oder Denkmalschutzbehörde) um Stellungnahmen hinsichtlich Umweltauswirkungen gebeten werden, erfolgt auch hierfür Aufstellungsbeschluss für das beschleunigte Verfahren nach §13a BauBG.
Zuletzt berät der Rat über Zuschüsse für den Kegelclub „Rollendes Glück Goldbach e.V.“ Der Verein möchte einen barrierefreien Zugang zum Vereinsheim schaffen und beantragt eine Förderung der Baumaßnahme gemäß unseren Zuschussrichtlinien.
Infolge des Angriffs Russlands auf die Ukraine ist auch in Goldbach mit einer anwachsenden Zahl Flüchtlinge zu rechnen, die unsere Hilfe benötigen. Der Markt Goldbach sucht für diese heimatlosen Menschen unter anderem Unterkünfte. Wenn Sie jemand kennen, der eine Unterkunft bieten kann oder selber eine Unterkunft haben, dann melden Sie sich im Rathaus. Wir freuen uns über jede Hilfe.
gez. Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

Februar 2022

Der einzige öffentliche Tagesordnungspunkt am Freitag beschäftigt sich mit dem Haushalt 2022 des Marktes Goldbach.

Die Marktgemeinderäte beraten über die Haushaltssatzung 2022 mit Haushaltsplan,
Stellenplan und Finanzplan 2021-2025. Sie ist das rechtliche Kernstück des Kommunalhaushalts und Rechtsgrundlage für den Haushaltsplan.
Im Haushaltsplan sind die geplanten Ausgaben für das Folgejahr bis in die kleinsten
Einzelheiten aufgelistet und es wird vorgerechnet, wie diese Ausgaben mit regulären
(Steuer-)Einnahmen oder notfalls auch mit Krediten bezahlt werden sollen, die die
Marktgemeinde aufnimmt, also Schulden macht. Hierbei darf die Neuverschuldung
die Höhe der Investitionen nicht übersteigen.
Das umfangreiche Zahlenwerk wurde im Vorfeld den Fraktionen zur Verfügung gestellt
und der Stellenplan, sowie der Investitionsplan wurden in den jeweiligen Ausschüssen
(Haupt-, Finanz-, Bauausschuss) vorberaten und gebilligt.
Der Haushaltsentwurf 2022 sieht ein Haushaltsvolumen von 48.555.929 € vor.
Darin enthalten sind unter anderem geplante Investitionsausgaben von 15.595.900 €
für sowohl bereits begonnene, aber noch nicht abgeschlossene Projekte und neue Maßnahmen im Hoch- und Tiefbaubereich, als auch die freiwillige Leistungen,
die der Markt Goldbach leistet wie z. B. an Vereine, für die Wohlfahrtspflege, für Kultur
oder der „Windelzuschuss“ von rund 898.000 €.Es wird spannend, wie die vertretenen Fraktionen die Zahlen interpretieren.
gez. Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

Januar 2022

In der ersten Sitzung 2022 sind einige interessante Punkte auf der Tagesordnung.

Im ersten TOP wird Herr Klaus-Peter Zang zum Feldgeschworenen der Marktgemeinde Goldbach vereidigt. Jede Gemeinde in Bayern bestellt, zur Einhaltung der Grenzzeichen in einem Gemeindegebiet, in der Regel 4-7 Feldgeschworene. Wussten Sie, dass Feldgeschworene auf Lebenszeit gewählt werden und dass es das älteste kommunale Ehrenamt in Bayern ist? Das „Feldgeschworenenwesen in Bayern“ wurde als lebendige und traditionsreiche Kulturform im Dezember 2016 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Wenn Sie noch mehr über dieses Ehrenamt erfahren wollen empfehle ich ihnen folgenden Link: https://www.ldbv.bayern.de/vermessung/feldgeschworene.html
Die Verwaltung gibt einen Sachstandsbericht zur Bedarfsplanung der örtlichen Betreuungsplätze für Krippe und Kindergarten und verweist auf die starke Auslastung aller Betreuungseinrichtungen in Goldbach, aufgrund der erfreulicherweise starken Geburtenzahlen in Goldbach. Hier besteht für die nächsten Jahre auf jeden Fall Handlungsbedarf zusätzliche Krippen- und Kindergartenplätze zu schaffen.
Ein Thema der Sitzung steht, unter anderem, in Zusammenhang mit der Bedarfsermittlung der Betreuungsplätze: Der gesamte Bebauungsplan „Östlich der Karl-Matti-Str. Erweiterung/1Änderung“ aus 2005 soll komplett überarbeitet werden. Mit den Änderungen des Aufstellungsbeschlusses von 2015 werden nun die Weichen für eine weitere Kindertageseinrichtung in Goldbach gestellt, aber auch eine Anpassung an den aktuellen städtebaulichen Ansprüchen vorgenommen, so dass auch potenzielle Bauherren größeren Gestaltungspielraum haben und durch das kostengünstigere Genehmigungsfreistellungsverfahren schneller bauen.
Weitere Punkte in der Tagesordnung sind die Feststellung der Jahresrechnung 2020 und die Entlastung dieser. Die Jahresrechnung bildet entsprechend v.a. die im Haushaltsjahr tatsächlich realisierten Einnahmen und Ausgaben ab und zeigt auf, inwiefern die Vorgaben aus dem Haushaltsplan im Rahmen des Haushaltsvollzugs eingehalten wurden und wird vom Rechnungsprüfungsausschuss örtlich geprüft. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschuss wird einen Bericht über die örtliche Prüfung geben. Im Anschluss erfolgt die Entlastung durch die Räte.
Im letzten Tagesordnungspunkt beschließt der Rat über die Erhebung von Erschließungsbeiträge für die neu hergestellten Straßen „Emanuel-Krebs-Str.“ und „Lorenz-Heim-Str., Verlängerung“. Beiträge für die erstmalige Herstellung von Straßen, Parkplätzen, Grünanlagen und Lärmschutzanlagen werden dabei im engeren Sinn als „Erschließungsbeiträge“ bezeichnet. Sie werden aufgrund von Art. 5a des Bayerischen Kommunalabgabengesetzes (KAG) in Verbindung mit einer entsprechenden Erschließungsbeitragssatzung erhoben. Erschließungsanlagen, für die die Anlieger wegen besonderer Vorteile regelmäßig anteilig bezahlen müssen, sind dabei typischerweise zum einen die leitungsgebundenen Einrichtungen (Wasserversorgung, Entwässerung, Fernwärme) und zum anderen die Erschließungsstraßen (ggf. zusätzlich Parkplätze, Grünanlagen und Lärmschutzanlagen). Die Verwaltung schlägt vor die Beitragslast in 3 Teilzahlungen zu erheben, um die finanzielle Belastung für die Beteiligten zu entzerren.
Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

Themen im Marktgemeinderat 2021

Goldbach Quiz – wer weiß es?

    • Wieviel Einwohner hatte Goldbach im Jahre 1900? Auflösung hier am 11.07.

    • Wieviel Häuser gab es zwischen1825 und 1830 in Goldbach? 188 (siehe Ortschronik Seite 133)

    • Wann starb Karl Matti? Am 08.08.1925 im Alter von 82 Jahren auf dem Untergartenhof.
    • Karl Matti ist als Wohltäter in die Geschichte der Gemeinde eingegangen. Wann wurde ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen?

      Am 28.01.1904 (siehe Ortschronik Seite 121)

    • Wann kaufte die Gemeinde Goldbach beide Gartenhöfe? Mit Gemeinderatsbeschluss vom 25.05.1929 und notariellem Vertrag am 27.05.1929 (siehe Ortschronik Seite 119)

    • Wann wurde im Gemeinderat formell ein Antrag auf den Bau einer zweiten Sporthalle gestellt? Am 18.10.1968 (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 57)

    • Wann tobten die Orkane „Vibian“ und „Wibke“ in unserem Wald und wieviel Festmeter Holz wurde dadurch vernichtet? Am 28.02. und 01.03.1990 wurden 5000 Festmeter Holz zu Grunde gerichtet (siehe Broschüre 775 Jahrfeier Seite 65)
    • Seit wann sind die beiden Gemeinden Goldbach u. Hösbach Eigentümer des E-Werkes? Seit 10.01.1920 (siehe Broschüre „Goldbach in alten Ansichten“ Nr. 48)

    • Wann wurde die erste Apotheke in Goldbach eröffnet? Im Jahre 1950  in der Hauptstr. 3 im Anwesen von Armin Ott (siehe Broschüre „Goldbach in alten Ansichten“ Nr. 47)

    • Wie bestritten 1840 die 40 Haushalte in Unterafferbach ihren Lebensunterhalt? 47,5 % (19 Stk.) lebten von der Landwirtschaft, bei 27,5 % (11 Stk.) war der Haupterwerb die Leinenweberei und 25 % (10 Stk.) lebten vom Handel, Gewerbe oder sonstiger Tätigkeit (siehe Broschüre „Unterafferbach Dorf am Spessartrand“ Seite 66)

    • Seit wann ist der Rauenthaler-Hof im Besitz der Familie Windischmann? Seit mindestens 1854 (siehe Broschüre Goldbach in alten Ansichten Nr. 33)

    • Wie viele Einwohner hatte Goldbach nach der ersten staatlichen Zählung im Jahre 1840? 1.201 Einwohner (siehe Ortschronik Seite 159)

    • Wann wurde die Sporthalle eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben? Am 22.09.1973 (siehe Broschüre 775 Jahrfeier Seite 58).

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            • Wann wurde das Waldschwimmbad mit neuem Kabinengebäude, Filter-, Heizungs- und Umwälzanlage ausgestattet? 1969/70 (siehe Broschüre „Goldbach 775 Jahre“ Seite 59)

            • Wann wurde der erste Ortsplan von Goldbach erstellt?

              1825/30 der Urplan im Original wird im Vermessungsamt in Aschaffenburg aufbewahrt (siehe Buch Dr. Wohlfahrt)

            • Wann wurde die erste Mühle an der Aschaff urkundlich erstmals erwähnt? Im Jahr 1349 (siehe Ortschronik Seite 158)

            • Wann wurde der Bildstock „am Stutz“, am Feldweg zum Linsengraben errichtet? 1866 anl. des Bruderkrieges zwischen Preußen und Österreich errichtet (siehe Broschüre „Goldbach in alten Ansichten“)

            • Wieviel Häuser befanden sich laut Bestandsaufnahme 1840 in Unterafferbach? 44 Häuser mit 40 Familien (Herdstellen) mit zusammen 260 Einwohnern (siehe Broschüre „Unterafferbach Dorf am Spessartrand“ Seite 63).

            Wieviel Einwohner hatte Goldbach im Jahre 1900? Rund 2.000 Einwohner (siehe Ortschronik Seite 135) Wie viele Häuser gab es zwischen1825 und 1830 in Goldbach? 188 Häuser (siehe Ortschronik Seite 133)

          Karl-Matti ist als Wohltäter in die Geschichte der Gemeinde eingegangen. Wann wurde ihm die Ehrenbürger-Würde verliehen? Am 28.01.1904 (siehe Ortschronik Seite 121) Wann verstarb H. Geistl. Rat Alois Lippert, ein Sohn der Gemeinde Unterafferbach? Am 14.01.1971 in Aschaffenburg, er wurde im Priestergrab in Unterafferbach beigesetzt (siehe Broschüre „Unterafferbach Dorf am Spessartrand“ Seite 62).

          Wann bekam die Gemeinde ihren Bauhof?

          1975 erwarb die Gemeinde das ehem. Sägewerk Hofmann für 131.000 DM, das nach dem Umbau 1976 seiner Bestimmung übergeben wurde (siehe Ortschronik Seite 156)

          Wie hoch war 1783 die Entlohnung des Pfarrers aus Goldbach für die Abhaltung eines Gottesdienstes in Unterafferbach? 1 Gulden und 30 Kreutzer (siehe Broschüre „Unterafferbach Dorf am Spessartrand“ Seite 57)Wann wurde die Zulassung für eine Gasversorgung erteilt? Am 30.04.1979 (siehe Ortschronik Seite 153)

          Wann leuchteten erstmals in Goldbach elektrische Straßenlampen? Am 23.12.1909 (siehe Ortschronik Seite 149)

          Wann starb Karl-Matti? Er verstarb als Privatier am 08.08.1925 im Alter von 82 Jahren 

        • Wann kaufte die Gemeinde Goldbach beide Gartenhöfe? Mit Gemeinderatsbeschluss vom 25.05.1929, mit notariellem Vertrag am 27.05.1929.  

        • Wann wurde der Antrag für einen Neubau einer zusätzlichen Sporthalle gestellt? Am 18.10.1968 (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 57)

        • In welchem Jahr wurde das Goldbacher Armenhaus gebaut? 1828/29 mit einer Grundfläche von 9 x 12,50 m und 12 Zimmern (siehe Ortschronik Seite 125).

        Wo stand das Armenhaus in Goldbach? Am Dorfrand in der Straße „Hinter den Zäunen“  in der heutigen Marienstraße (siehe Ortschronik Seite 125)

      • Wann wurde ein Gesetz über das Armenwesen erlassen? Am 17.11.1816 mit der Maßgabe, dass eine Niederlassung und die damit verbundene Heirat auf diejenige beschränkt waren, die Besitz und/oder Vermögen hatten. (siehe Ortschronik Seite 123)

      • In welchem Waldgebiet steht der sogenannte „Köhler-Bildstock? In der oberen Eichhecke. Einweihung am 30.09.1990 von Pf. Erwin Nimbler (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 56)
      • Wann und wo wurde der erste Spielplatz errichtet? 1963 mit rund 2000 qm an der Österreicherstraße (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 48)

      • Wann wurde das Wohngebiet „Kaiserberg“ in Unterafferbach genehmigt? Im Juni 1981 für 82 Baugrundstücke (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 45)

      Wann wurde die vom Wanderverein „Freie Wandervögel“ gepflanzte Dorflinde am alten Feuerwehrplatz der Öffentlichkeit übergeben? Am 8. Mai 1987 (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier S. 138)  Wann startete die Festwoche zur 800-Jahr-Feier? 8. Juni 2018 (Buch Goldbach 800 Jahre) Wann erhielt Goldbach seine erste Poststelle? Im Jahre 1886 wurde Gustav Emil Stenger zum ersten Postexpeditor ernannt (siehe Goldbach in alten Ansichten Nr. 27). Wann erhielt das Gasthaus „Zum goldenen Rad“ seine Schildgerechtigkeit? Am 30.04.1806 erhielt Johann Stenger für seine bestehende Straußenwirtschaft die Schildgerechtigkeit (siehe Goldbach in alten Ansichten Nr. 27). Wann fand der Deutsche Bruderkrieg zwischen Preußen und Österreich statt? Im Sommer 1866 (siehe „Goldbach in Alten Ansichten Nr. 20 Bildstock am Stutz“)

      • Wann wurde der Beschluss gefasst, einen Kindergarten in Unterafferbach zu errichten? Am 08.03.1974 (Broschüre Goldbach 775 Jahrfeier, Seite 42)

      • Aus wieviel Mitglieder bestand der Festausschuss für die 800 Jahrfeier? 19 Mitglieder aus dem Gemeinderat, der Verwaltung, Gewerbeverband, Vereinsring, Kirche und Vereinen (siehe Buch Goldbach 800 Jahre)

      • Wann kam der Festausschuss für die 800 Jahrfeier erstmals zusammen? Am 15. April 2015 (siehe Buch Goldbach 800 Jahre)

      • Wann wurde das Wohngebiet „Ziegeleien“ genehmigt? Im April 1984 für 137 Bauplätze (siehe Broschüre Goldbach 775 Jahrfeier, Seite 46)

      Wann wurde die Bahnhaltestelle in Goldbach aufgelöst? Im September 1974 (siehe „Goldbach in alten Ansichten Nr. 57) Wann wurde der Goldbacher Bahnhof eingerichtet? Im April 1896 (siehe „Goldbach in alten Ansichten Nr. 57“) Das E-Werk Goldbach Hösbach wurde von Privatleuten gegründet. Ab wann wurden die Gemeinde Goldbach und Hösbach zu gleichen Anteilen Eigentümer? Am 10. Januar 1920 (siehe „Goldbach in alten Ansichten Nr. 48“). Von wann bis wann war Lorenz Heim 1. Bürgermeister? Von 1917 bis 1933. Am 1. Mai 1933 wurde er von den neuen Machthabern, obwohl gewählt, einfach abgesetzt. Die Straße in der sein Wohnhaus stand, erhielt seinen Namen. (siehe Buch „Goldbach in alten Ansichten Nr. 38“). Wann übernahm Dr. Alfred Leißner die Leitung der Volksschule in Unterafferbach? Am 16.08.1949 (siehe Buch Unterafferbach – Dorf am Spessartrand Seite 95) Wann kaufte die Gemeinde Goldbach beide Gartenhöfe? Mit Beschluss des Gemeinderates am 25.05.1929, notarieller Vertrag vom 27.05.1929 (siehe Ortschronik Seite 119) Wann wurde die Kirche St. Wendelin in Unterafferbach liturgisch geweiht? Am 07.10.1928 wurde die feierliche Konsekration durch H.H. Bischof Dr. Matthias Ehrenfried vorgenommen (siehe Buch Unterafferbach – Dorf am Spessartrand Seite 60) Wann wurde die St. Nikolauskirche konsekriert? Am 10.09.1895 vom Würzburger Diözesanbischof Franz Joseph v. Stein (siehe Bildband in „Goldbach in alten Ansichten“) Wann war die Grundsteinlegung der heutigen St. Nikolauskirche? 1. Juli 1894 Wann wurde erstmals ein „Schulhausbackofen“ errichtet? 1726 (siehe Ortschronik S. 43) Wieviel Gulden musste ein Wirt um 1719 für seine Schankerlaubnis jährlich an die Gemeinde zahlen? 5 Gulden (siehe Ortschronik S. 43) Wann wurde der Namen „Sachsenhausen“ urkundlich erstmals erwähnt? Der Name wurde in einem Feldmeßbuch aus dem Jahre 1729 erstmals erwähnt (siehe Ortschronik S. 25) Wie viele Einwohner zählte Goldbach im Jahre 1840? 1201 (siehe Ortschronik S. 58)Wann wurde die Schule an der „Lorenz-Heim-Str.“ errichtet? Im Jahre 1907/08 in der Amtszeit des Bürgermeisters Benedikt Eisert (siehe Bildband Nr. 6 „Goldbach  in alten Ansichten“) Wann fand die erst konstituierende Sitzung nach dem Krieg statt? Am 31.01.1946 (siehe Ortschronik S. 77) Wann wurde Unterafferbach eingemeindet? Am 1. Juli 1971 (siehe Ortschronik S. 81) Wie hoch waren die geschätzten Kosten für den Neubau der Bahnunterführung in den Ortsteil Kugelberg? 1,83 Millionen DM (siehe Broschüre Goldbach 775 Jahrfeier, Seite 77)  Wann fanden die ersten freien Wahlen nach dem Krieg statt? Am 27.01.1946 (siehe Ortschronik S. 77) Wie feierte die Gemeinde den 80. Geburtstag seiner königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, am 03.02.1901? Jedem Kind wurde aus der Gemeindekasse ein Weck gewährt (siehe Ortschronik S. 6)Wann wurde das erste Rathaus errichtet? 1818 (siehe Bildband Nr. 4 „Goldbach  in alten Ansichten“) Wann wurde das erste Leichenhaus eingeweiht? Am 31.07.1949 durch Herrn Pfarrer Herderich (siehe Ortschronik S. 77) Wieviel Haushalte hatte Goldbach in den Jahren 1551/52? 74 Haushaltsvorstände, was einer Einwohnerzahl von 370 Personen entspricht (siehe Ortschronik Seite 158)

 

„Gelbes Band“ – stellen Sie Ihr nicht benötigtes Obst anderen zur Verfügung!

Ernten erlaubt – der Antrag der FWG Goldbach zur Teilnahme an der Initiative „Gelbes Band“ wurde nun erfolgreich im Marktgemeinderat verabschiedet.

Dabei geht es um die Wertschätzung für Lebensmittel, denn heimisches Obst ist viel zu schade, um ungenutzt zu verrotten. Die FWG Goldbach hat das erkannt und hat mit Ihrem Antrag eine einfache und effektive Lösung geschaffen, um dem entgegen zu wirken.

Wer in der Obstsaison nicht mit der Ernte der vielen Früchte hinterherkommt oder sie nicht benötigt, markiert den Ertrag seiner Bäume einfach mit dem „Gelben Band“ als Allgemeingut. So wissen Bürger:innen jederzeit, wo sie – ohne Rücksprache – jederzeit zugreifen dürfen. Heißt also, wenn ein gelbes Band an Obstbäumen hängt: Hier darf jeder kostenlos Äpfel, Birnen und anderes Obst pflücken. Was sonst als Mundraub verboten ist, wird bei dieser Ernteaktion ausdrücklich erlaubt. Die Besitzer geben Ihre Streuobstwiesen oder Gärten frei und sorgen dafür, dass weniger Obst ungenutzt auf den Wiesen verdirbt.

Abgeholt werden können die Bänder ab sofort im Bürgerbüro im Rathaus.

Antrag_GelbesBand_Juni2021

Hermann Sittinger ist Ehrenmitglied der FWG!

Ehre wem Ehre gebührt: Hermann Sittinger wurde am 20. Oktober 2021 von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Freien Wählergemeinschaft ernannt. Eine Anerkennung seiner Verdienste und seines jahrzehntelangen unermüdlichen Engagements. Herzlichen Glückwunsch lieber Hermann – Du hast es dir verdient!

Peter Zobel, der den Weg in der FWG mit Hermann immer mitgegangen ist, hielt die Laudatio und gab der Versammlung einen kurzen Abriss von Hermanns Verdiensten und seines politischen Tuns.

Hier ein Auszug

„Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ehren wir die stärksten Tugenden: die der Treue und Beständigkeit.

So blickt unser zu ehrendes Mitglied Hermann Sittinger auf eine mehr als 30-jährige Zugehörigkeit zurück. Vorbelastet durch seine Eltern, die jahrzehntelang unsere Zusammenkunft als Vereinslokal betrieben, fand er als Gründungsmitglied am 14.12.1989 den Weg in unsere Gemeinschaft. Folglich seine erste Kandidatur im Wahljahr 1990. Neben seiner zweiten großen Leidenschaft als ehemaliger Kommandant der Feuerwehr, widmet er große Teile seiner Freizeit unserer Gruppierung.

Lieber Hermann,1990 hast Du zum ersten Mal kandidiert. 1996 stelltest Du Dich zum 2. Mal dieser Aufgabe. 2002 schafftest Du dann den Sprung ins Gemeindeparlament, als sogenannter Nachrücker von unserem Ex-Bürgermeister Thomas, der damals die Bürgermeisterwahl gewann. 2008 erfolgreiche Wiederwahl. Auf Grund deiner besonderen Verdienste erhieltst du am 11.01.2015 die Goldbach-Medaille.

Doch die größte Herausforderung in Deinem politischen Dasein stand Dir noch bevor. Die Kandidatur Deiner Lebenspartnerin Sandra zur 1. Bürgermeisterin. Ich glaube kaum, dass einer von uns nachempfinden kann, was dieser Entschluss bzw. Entscheidung für einen Partner bedeutet. Ab diesem Zeitpunkt galt auch für Dich als oberste Priorität die Devise: Wahlkampf.

Bereits im September reifte die Idee, für die Wahlwerbung etwas außergewöhnliches, also einen Hingucker unseren Goldbacher WählerInnen zu präsentieren. So entstand in unzähligen Arbeitsstunden von Dir unser Wahlkampfmobil.

Nervenaufreibend war dann nicht nur der Wahlkampf, sondern insbesondere auch die anstehende Bürgermeister-Stichwahl, die durch die Corona-Krise eine besondere Note erhielt. Sie forderte von Euch als Paar und Eurer Tochter eine unmenschliche Anspannung und Kraftanstrengung. Doch im Nachhinein können wir feststellen, dass sich Dein Einsatz, Deine Bestreben, Dein Mitbangen und Hoffen gelohnt hat. Der Wunsch und vor allem ihr Wille Bürgermeisterin zu werden, hat sich nun Sandra als erste Frau in der Polit-Geschichte von Goldbach, erfüllt. Dies wie bereits gesagt, auch durch Deine Hilfe, Deine Ideen, Einschätzungen und Euer beider Durchsetzungsvermögen.

 Lieber Hermann, wer auf Grund seiner zähen Bestrebungen und andauernden Aktivitäten das gesteckte Ziel erreicht hat, der darf mit Recht ohne „Wenn und Aber“, stolz sein, der darf sich freuen, einen entscheidenden Beitrag zum Wohl unseres lebenswerten Goldbachs geleistet zu haben.“

 

Michael Bieber ist Ehrenmitglied der FWG!

Ehre wem Ehre gebührt: Michael Bieber wurde am 30. September 2020 von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Freien Wählergemeinschaft ernannt. Eine Anerkennung seiner Verdienste und seines jahrzehntelangen unermüdlichen Engagements. Herzlichen Glückwunsch lieber Michael – Du hast es dir verdient!

Peter Zobel, der den Weg in der FWG mit Michael immer mitgegangen ist, hielt die Laudatio und gab der Versammlung einen kurzen Abriss von Michaels facettenreichen Lebens, insbesondere seines politischen Tuns in den letzten 50 Jahren.

Hier ein Auszug

„Danke, lieber Michael will ich in Vertretung vieler für Deinen Einsatz und Engagement sagen in all den Jahren, in denen du die FWG auch in der weniger guten Zeiten nach „Außen“ vertreten und ihr die Treu gehalten hast. Unser „Michel“ ist und war durch die familiäre FWG-Geisteshaltung vorgeprägt. Die „Bieberschneider´s“ waren schon in den 60ziger Jahren Anhänger der Freien Wähler.Sein Onkel Alois kandidierte im Jahre 1966 auf unserer Liste. Sein Vater Jakob stand seinem Bruder nicht nach und unterstütze unsere Liste im Wahlkampfjahre 1972. In denen, für unserer Gruppierung schwierigen 70ziger Jahren, trat Michael, wie bereits erwähnt, geprägt durch seine familiäre FWG-Gesinnung, in die Fußstapfen seines Vaters und kandidierte erstmals bei der Kommunalwahl 78. In diesem so schwierigen Wahljahr stellten sich allerdings nur noch 7 Bürger für eine Kandidatur zur Verfügung und hatten dadurch die schwerste Zeit seit unserer Gründung zu bestehen. Trotz dieser prekären Situation war sich Michael der politischen Verantwortung bewusst und prägte mit seiner Kandidatur das politische Leben aktiv in unserer Gemeinde mit.

1984 erneute Kandidatur. In diesen beiden Wahlperioden war die FWG mit jeweils nur einem Sitz im Gemeinderat vertreten. Im Wahljahr 90 stand Michael allerdings nur als Ersatzkandidat zur Verfügung. 1996 erneute Bewerbung. Gesetzt auf Platz 4 schaffte er mit weiteren 6 Bewerber/innen den Sprung in den Gemeinderat.

Seit dieser Zeit vertritt Michael ununterbrochen die Interessen unserer Gemeinschaft in diesem Gremium. Im Wahljahr 2008 unser erfolgreichstes, erreichten die Freien mit 13 Gemeinderäte/innen den Höchststand in ihrer Geschichte.

Gleichzeitig wurde Michel zum stellvertretenden Fraktionssprecher ernannt. Keine Arbeit war ihm zu viel. Ob unsere, bei Nacht und Nebel geplante Plakat-Aktion oder das Austragen von Flugblättern, all diese Aufgaben wurden ohne „wenn“ und „aber“ erledigt. Besonders möchte ich mich bei Ihm persönlich dafür bedanken, dass er ein bis zwei Mal in der Woche bereit war, mit mir die zerstörten Wahl-Plakate auszubessern und wieder herzurichten.

Unbestritten gefragt war seine Meinung, aufgrund seiner Tätigkeit als Polizeibeamter, im Hauptverwaltungs- u. Personalausschuss, speziell in den Fragen der Sicherheit- und Verkehrspolitik.

2009 Auszeichnung mit der goldenen Ehrennadel der FW,2012 wurde ihm für seine langjährige ehrenamtlichen Vereins- u. Markgemeinderatstätigkeit die Goldbach-Medaille verliehen und 2014 wurde er vom Bayerischen Innenministerium mit der Kommunalen Dank-Urkunde ausgezeichnet.

Aber nicht nur die Politik prägten sein bisheriges Leben, nein auch der Musik stand er immer offen und mit Eifer gegenüber. Seine ehrenamtliche Tätigkeit in den kulturellen Ortsvereinen stand der politischen Arbeit kaum nach. Seit seinem 12. Lebensjahr spielt er bei den „Goldbacher Musikanten“ Trompete. Vor einigen Jahren begleitet er auch das Amt des Vizedirigenten und ist nach wie vor aktiver Sänger im Gesangverein „Sängerkranz Goldbach“.

Lieber Michael, wir hoffen nur, dass du noch viele, viele Jahre die Interessen der FWG vertrittst und uns erhalten bleibst. Deshalb wünschen wir Dir in unserem Kreise der FWG weiterhin diskussionsreiche und aktive Stunden. Für die Zukunft alles erdenklich Gute, bleibe deinen politischen Grundsätzen treu.“

 

Ihre FWG-Vertreter im Rathaus für die nächsten sechs Jahre

von links nach rechts:

  • Cindy Reißing: MGR seit 2008 / Fraktionssprecherin / Bau- und Umweltausschuss / Partnerschaftskomitee
  • Birgit Schneider: MGR seit 2016 / Rechnungsprüfungsausschuss Stellvertreterin des Vorsitzenden / Bau- und Umweltausschuss
  • Elke Brandl: MGR seit 2014 / Haupt- und Finanzausschuss
  • Dominik Schäfer: MGR seit 2020 / Haupt- und Finanzausschuss / Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden
  • Martin Scheiner: MGR seit 2020 / Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales / Rechnungsprüfungsausschus
  • Eva Rußmann: MGR seit 2020 / Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales / Aufsichtsrat E-Werk Goldbach-Hösbach
  • Sandra Rußmann: 1. Bürgermeisterin

Das neue Vorstandsteam der FWG

In der Jahreshauptversammlung am 30.09.2020 wurden 2 Positionen im FWG-Vorstandsteam neu gewählt. Wir begrüßen frisch im Team Stefanie Windischmann als 2. Vorsitzende und Lars Thiele als Schriftführer.
Den beiden ein herzliches willkommen, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen gutes Gelingen bei ihren Aufgaben.
Von links nach rechts: Sandra Rußmann (1. Bürgermeisterin), Stefanie Windischmann (2. Vorsitzende), Jochen Willig (Schatzmeister), Cindy Reißing (Fraktionssprecherin), Nicky Herzog (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Peter Zobel (Geschäftsführer), Lars Thiele (Schriftführer), Alexandra Fuchs (1. Vorsitzende).
 

WIR ALLE SIND GOLDBACH

Unabhängig. Dynamisch. Entscheidungsfreudig. Bürgernah.