Aktuelles

Neuigkeiten der Freien Wähler Goldbach

Januar 2022

In der ersten Sitzung 2022 sind einige interessante Punkte auf der Tagesordnung.
Im ersten TOP wird Herr Klaus-Peter Zang zum Feldgeschworenen der Marktgemeinde Goldbach vereidigt. Jede Gemeinde in Bayern bestellt, zur Einhaltung der Grenzzeichen in einem Gemeindegebiet, in der Regel 4-7 Feldgeschworene. Wussten Sie, dass Feldgeschworene auf Lebenszeit gewählt werden und dass es das älteste kommunale Ehrenamt in Bayern ist? Das „Feldgeschworenenwesen in Bayern“ wurde als lebendige und traditionsreiche Kulturform im Dezember 2016 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Wenn Sie noch mehr über dieses Ehrenamt erfahren wollen empfehle ich ihnen folgenden Link: https://www.ldbv.bayern.de/vermessung/feldgeschworene.html
Die Verwaltung gibt einen Sachstandsbericht zur Bedarfsplanung der örtlichen Betreuungsplätze für Krippe und Kindergarten und verweist auf die starke Auslastung aller Betreuungseinrichtungen in Goldbach, aufgrund der erfreulicherweise starken Geburtenzahlen in Goldbach. Hier besteht für die nächsten Jahre auf jeden Fall Handlungsbedarf zusätzliche Krippen- und Kindergartenplätze zu schaffen.
Ein Thema der Sitzung steht, unter anderem, in Zusammenhang mit der Bedarfsermittlung der Betreuungsplätze: Der gesamte Bebauungsplan „Östlich der Karl-Matti-Str. Erweiterung/1Änderung“ aus 2005 soll komplett überarbeitet werden. Mit den Änderungen des Aufstellungsbeschlusses von 2015 werden nun die Weichen für eine weitere Kindertageseinrichtung in Goldbach gestellt, aber auch eine Anpassung an den aktuellen städtebaulichen Ansprüchen vorgenommen, so dass auch potenzielle Bauherren größeren Gestaltungspielraum haben und durch das kostengünstigere Genehmigungsfreistellungsverfahren schneller bauen.
Weitere Punkte in der Tagesordnung sind die Feststellung der Jahresrechnung 2020 und die Entlastung dieser. Die Jahresrechnung bildet entsprechend v.a. die im Haushaltsjahr tatsächlich realisierten Einnahmen und Ausgaben ab und zeigt auf, inwiefern die Vorgaben aus dem Haushaltsplan im Rahmen des Haushaltsvollzugs eingehalten wurden und wird vom Rechnungsprüfungsausschuss örtlich geprüft. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschuss wird einen Bericht über die örtliche Prüfung geben. Im Anschluss erfolgt die Entlastung durch die Räte.
Im letzten Tagesordnungspunkt beschließt der Rat über die Erhebung von Erschließungsbeiträge für die neu hergestellten Straßen „Emanuel-Krebs-Str.“ und „Lorenz-Heim-Str., Verlängerung“. Beiträge für die erstmalige Herstellung von Straßen, Parkplätzen, Grünanlagen und Lärmschutzanlagen werden dabei im engeren Sinn als „Erschließungsbeiträge“ bezeichnet. Sie werden aufgrund von Art. 5a des Bayerischen Kommunalabgabengesetzes (KAG) in Verbindung mit einer entsprechenden Erschließungsbeitragssatzung erhoben. Erschließungsanlagen, für die die Anlieger wegen besonderer Vorteile regelmäßig anteilig bezahlen müssen, sind dabei typischerweise zum einen die leitungsgebundenen Einrichtungen (Wasserversorgung, Entwässerung, Fernwärme) und zum anderen die Erschließungsstraßen (ggf. zusätzlich Parkplätze, Grünanlagen und Lärmschutzanlagen). Die Verwaltung schlägt vor die Beitragslast in 3 Teilzahlungen zu erheben, um die finanzielle Belastung für die Beteiligten zu entzerren.
Viele Grüße
Cindy Reißing, Fraktionssprecherin

Alle Termine im Überblick

Save the date … hier immer aktuell die nächsten Veranstaltungen und Termine im Überblick.

Stammtisch jeweils ab 20 Uhr

Termine für 2022 folgen

Willkommen sind alle Mitglieder und interessierte Bürger. In diesem Rahmen können Sie uns bei unserer politischen Arbeit unterstützen, indem Sie Anregungen geben, Grundgedanken in den Raum stellen, oder mitunter auch Probleme ansprechen. Daneben soll allerdings das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommen. Im Anschluss an die Fraktionssitzung stoßen unsere Fraktionsmitglieder dazu.

Sitzungs-Termine

Marktgemeinderat – 2. Freitag jeden Monats um 19 Uhr
Bau- und Umweltausschuss – 3. Montag jeden Monats um 17 Uhr
Haupt- und Finanzausschuss – 4. Mittwoch jeden Monats um 17 Uhr
Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales – 1. Mittwoch jedes geraden Monats um 17 Uhr
Rechnungsprüfungsausschuss – wird je nach Bedarf einberufen, wir informieren Sie im Mitteilungsblatt

Goldbach-Quiz wer weiß es?

    • Wieviel Einwohner hatte Goldbach im Jahre 1900?  Auflösung folgt nächste Woche

    • Wie viele Häuser gab es zwischen1825 und 1830 in Goldbach? 188 Häuser (siehe Ortschronik Seite 133)

    • Wann starb Karl-Matti? Er verstarb als Privatier am 08.08.1925 im Alter von 82 Jahren 

    • Karl-Matti ist als Wohltäter in die Geschichte der Gemeinde eingegangen. Wann wurde ihm die Ehrenbürger-Würde verliehen? Am 28.01.1904 (siehe Ortschronik Seite 121)

    • Wann kaufte die Gemeinde Goldbach beide Gartenhöfe? Mit Gemeinderatsbeschluss vom 25.05.1929, mit notariellem Vertrag am 27.05.1929.  

    • Wann wurde der Antrag für einen Neubau einer zusätzlichen Sporthalle gestellt? Am 18.10.1968 (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 57)

    • In welchem Jahr wurde das Goldbacher Armenhaus gebaut? 1828/29 mit einer Grundfläche von 9 x 12,50 m und 12 Zimmern (siehe Ortschronik Seite 125).

    • Wo stand das Armenhaus in Goldbach? Am Dorfrand in der Straße „Hinter den Zäunen“  in der heutigen Marienstraße (siehe Ortschronik Seite 125)

    • Wann wurde ein Gesetz über das Armenwesen erlassen? Am 17.11.1816 mit der Maßgabe, dass eine Niederlassung und die damit verbundene Heirat auf diejenige beschränkt waren, die Besitz und/oder Vermögen hatten. (siehe Ortschronik Seite 123)

    • In welchem Waldgebiet steht der sogenannte „Köhler-Bildstock? In der oberen Eichhecke. Einweihung am 30.09.1990 von Pf. Erwin Nimbler (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 56)
    • Wann und wo wurde der erste Spielplatz errichtet? 1963 mit rund 2000 qm an der Österreicherstraße (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 48)

    • Wann wurde das Wohngebiet „Kaiserberg“ in Unterafferbach genehmigt? Im Juni 1981 für 82 Baugrundstücke (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier Seite 45)

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      Wann wurde die vom Wanderverein „Freie Wandervögel“ gepflanzte Dorflinde am alten Feuerwehrplatz der Öffentlichkeit übergeben? Am 8. Mai 1987 (siehe Buch Goldbach 775 Jahrfeier S. 138)  Wann startete die Festwoche zur 800-Jahr-Feier? 8. Juni 2018 (Buch Goldbach 800 Jahre) Wann erhielt Goldbach seine erste Poststelle? Im Jahre 1886 wurde Gustav Emil Stenger zum ersten Postexpeditor ernannt (siehe Goldbach in alten Ansichten Nr. 27). Wann erhielt das Gasthaus „Zum goldenen Rad“ seine Schildgerechtigkeit? Am 30.04.1806 erhielt Johann Stenger für seine bestehende Straußenwirtschaft die Schildgerechtigkeit (siehe Goldbach in alten Ansichten Nr. 27). Wann fand der Deutsche Bruderkrieg zwischen Preußen und Österreich statt? Im Sommer 1866 (siehe „Goldbach in Alten Ansichten Nr. 20 Bildstock am Stutz“)

      • Wann wurde der Beschluss gefasst, einen Kindergarten in Unterafferbach zu errichten? Am 08.03.1974 (Broschüre Goldbach 775 Jahrfeier, Seite 42)

      • Aus wieviel Mitglieder bestand der Festausschuss für die 800 Jahrfeier? 19 Mitglieder aus dem Gemeinderat, der Verwaltung, Gewerbeverband, Vereinsring, Kirche und Vereinen (siehe Buch Goldbach 800 Jahre)

      • Wann kam der Festausschuss für die 800 Jahrfeier erstmals zusammen? Am 15. April 2015 (siehe Buch Goldbach 800 Jahre)

      • Wann wurde das Wohngebiet „Ziegeleien“ genehmigt? Im April 1984 für 137 Bauplätze (siehe Broschüre Goldbach 775 Jahrfeier, Seite 46)

      Wann wurde die Bahnhaltestelle in Goldbach aufgelöst? Im September 1974 (siehe „Goldbach in alten Ansichten Nr. 57) Wann wurde der Goldbacher Bahnhof eingerichtet? Im April 1896 (siehe „Goldbach in alten Ansichten Nr. 57“) Das E-Werk Goldbach Hösbach wurde von Privatleuten gegründet. Ab wann wurden die Gemeinde Goldbach und Hösbach zu gleichen Anteilen Eigentümer? Am 10. Januar 1920 (siehe „Goldbach in alten Ansichten Nr. 48“). Von wann bis wann war Lorenz Heim 1. Bürgermeister? Von 1917 bis 1933. Am 1. Mai 1933 wurde er von den neuen Machthabern, obwohl gewählt, einfach abgesetzt. Die Straße in der sein Wohnhaus stand, erhielt seinen Namen. (siehe Buch „Goldbach in alten Ansichten Nr. 38“). Wann übernahm Dr. Alfred Leißner die Leitung der Volksschule in Unterafferbach? Am 16.08.1949 (siehe Buch Unterafferbach – Dorf am Spessartrand Seite 95) Wann kaufte die Gemeinde Goldbach beide Gartenhöfe? Mit Beschluss des Gemeinderates am 25.05.1929, notarieller Vertrag vom 27.05.1929 (siehe Ortschronik Seite 119) Wann wurde die Kirche St. Wendelin in Unterafferbach liturgisch geweiht? Am 07.10.1928 wurde die feierliche Konsekration durch H.H. Bischof Dr. Matthias Ehrenfried vorgenommen (siehe Buch Unterafferbach – Dorf am Spessartrand Seite 60) Wann wurde die St. Nikolauskirche konsekriert? Am 10.09.1895 vom Würzburger Diözesanbischof Franz Joseph v. Stein (siehe Bildband in „Goldbach in alten Ansichten“) Wann war die Grundsteinlegung der heutigen St. Nikolauskirche? 1. Juli 1894 Wann wurde erstmals ein „Schulhausbackofen“ errichtet? 1726 (siehe Ortschronik S. 43) Wieviel Gulden musste ein Wirt um 1719 für seine Schankerlaubnis jährlich an die Gemeinde zahlen? 5 Gulden (siehe Ortschronik S. 43) Wann wurde der Namen „Sachsenhausen“ urkundlich erstmals erwähnt? Der Name wurde in einem Feldmeßbuch aus dem Jahre 1729 erstmals erwähnt (siehe Ortschronik S. 25) Wie viele Einwohner zählte Goldbach im Jahre 1840? 1201 (siehe Ortschronik S. 58)Wann wurde die Schule an der „Lorenz-Heim-Str.“ errichtet? Im Jahre 1907/08 in der Amtszeit des Bürgermeisters Benedikt Eisert (siehe Bildband Nr. 6 „Goldbach  in alten Ansichten“) Wann fand die erst konstituierende Sitzung nach dem Krieg statt? Am 31.01.1946 (siehe Ortschronik S. 77) Wann wurde Unterafferbach eingemeindet? Am 1. Juli 1971 (siehe Ortschronik S. 81) Wie hoch waren die geschätzten Kosten für den Neubau der Bahnunterführung in den Ortsteil Kugelberg? 1,83 Millionen DM (siehe Broschüre Goldbach 775 Jahrfeier, Seite 77)  Wann fanden die ersten freien Wahlen nach dem Krieg statt? Am 27.01.1946 (siehe Ortschronik S. 77) Wie feierte die Gemeinde den 80. Geburtstag seiner königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, am 03.02.1901? Jedem Kind wurde aus der Gemeindekasse ein Weck gewährt (siehe Ortschronik S. 6)Wann wurde das erste Rathaus errichtet? 1818 (siehe Bildband Nr. 4 „Goldbach  in alten Ansichten“) Wann wurde das erste Leichenhaus eingeweiht? Am 31.07.1949 durch Herrn Pfarrer Herderich (siehe Ortschronik S. 77)

 

Danke Goldbach für Eure großzügigen Spenden für die Johanniter Weihnachtstrucker!

Unter dem Motto „Jedes Päckchen ist ein Zeichen der Hoffnung“ haben wir im November Geld- und Sachspenden gesammelt und waren begeistert, wie viel wieder zusammengekommen ist. Der Spenden-Eingang erreichte das Vorjahres-Niveau, führte aber durch Preissteigerungen leider zu einer geringeren Paketanzahl.

Trotzdem sind stolze 5,5 Paletten mit insgesamt 99 Geschenkpaketen zusammengekommen, die wir am 07.12. an die Johanniter übergeben durften und die nun Ende Dezember ihre Reise zu bedürftigen Menschen im Inland und in Osteuropa antreten und dort für strahlende Augen zur Weihnachtszeit sorgen.

Ein herzliches Dankeschön im Namen der Johanniter Weihnachtstrucker an die vielen  Privatpersonen und an alle Firmen, die diese Aktion unterstützt haben!

32. Jahreshauptversammlung am 20.10.2021

Jahreshauptversammlung der FWG Goldbach e.V.

am 20.10.2021 um 19.30 Uhr in der Sporthallengaststätte Am Weberborn

Anwesend: 35 Mitglieder

  1. Vorsitzende Alexandra Fuchs begrüßte die anwesenden Mitglieder/innen und stellte ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit fest. In ihren weiteren Grußworten brachte Sie ihre Zufriedenheit über das Erscheinen und somit das Interesse an unserem Verein zum Ausdruck. Einen separaten Willkommensgruß rief sie unserer 1. Bürgermeisterin Sandra Rußmann, unserer Fraktionssprecherin Cindy Reißing, allen GemeinderäteInnen, sowie den beiden Ehrenmitgliedern Hans Bahmer und Peter Zobel zu.

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Anschließend wurde nach Befragung, nachstehende Tagesordnung ohne Beanstandung von der Mitgliederversammlung angenommen.

32.  Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Goldbach e.V. am Mittwoch, den 20. Oktober um 19.30 Uhr, in der Sporthallen-Gaststätte am Weberborn, 63773 Goldbach.

Tagesordnung

* Begrüßung * Totengedenken * Bericht der Vorsitzenden * Bericht der 1. Bürgermeisterin * Bericht des Schatzmeisters * Bericht der Revisoren * Aussprache * Entlastung * Satzungsänderung   – §2.1 Streichung Bezug auf EstG   – §8 Streichung einer Vorstands-Position (8.2.6)   – §10 Streichung des Beirats     (dadurch Änderung der Nummerierung in den folgenden Paragraphen nötig     und Anpassung Text im §6, §9.4.5 und § 11.3) * Verschiedenes, Wünsche, Anträge * Schlusswort

Mit dem nächsten Tagesordnungspunkt „Totengedenken“ bat unsere 1. Vorsitzende die Mitglieder sich von den Plätzen zu erheben und in einer Schweigeminute zu gedenken. Mit dem Ableben von Arthur Zang, einem unserer Gründungsmitglieder, so Fuchs weiter, haben wir in den letzten zwei Jahren erneut ein weiteres Schwergewicht unserer Gemeinschaft zu beklagen.

Im Anschluss erklärte Sie weiter, sei trotz Pandemie und Sterbefälle unser Mitgliederbestand leicht auf 168 Personen gestiegen. Mitglieder, so führt Sie in ihrem Statement weiter aus, sind das Salz in der Suppe. Aus ihren Reihen kommen Anregungen, Vorschläge und auch Kritik. Nur so kann eine intakte und intensive Vereins- und Ortspolitik betrieben werden. Deshalb richtet Sie den Aufruf an alle Anwesenden, weiter Mitglieder für unsere Ideale zu werben.

Anschließend übergab sie das Wort an unsere 2. Vorsitzende Stefanie Windischmann. Diese erinnert in ihren Ausführungen an die Highlights des abgelaufenen Jahres. Mit viel Arbeit verbunden war die Sammel-Aktion für die Johanniter Weihnachtstrucker im November gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr. Ein Event, das nur im kleinen Kreis und unter Einhaltung von strengen Hygiene- und Abstandsregeln abgehalten wurde, dennoch konnten am Ende der Aktion 2.000 € an Spenden und somit stolze 144 Pakete übergeben werden.

Am 02.10. lud die Vorstandschaft unsere ausgeschiedenen Amtsträger, Altbürgermeister Thomas Krimm, die Gemeinderäte/innen Elke Giegerich, Thomas Orschler und Michael Bieber für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement, als Dankeschön ins „Gasthaus Westend“ zu einem Abendessen ein.

Erstmal mit einem riesigen Erfolg war unsere Teilnahme am Stadtradeln vom 02. – 22. Juli. 33 aktive Radler „erstrampelten“ in dieser Zeit 9.493 km. Sodass 1.395 kg Co2 eingespart wurden. Mit dieser Leistung errangen wir in Goldbach Platz 1 mit den meisten geradelten km und in der Landkreis-Wertung den Team-Platz 5 mit nur 120 km Rückstand auf Platz 3. Goldbach als Newcomer-Kommune landete im Landkreis-Ranking auf Platz 5, zudem unser Team dazu stolze 36% der km beigetragen hat.

Nicht vergessen möchten wir auch auf unser Sommerfest am 07.08. hinzuweisen. Hierzu verweisen wir auf den separaten Bericht in unserer Chronik.

Anschließend gab unsere 1. Bürgermeisterin Sandra Rußmann einen Einblick in ihre einjährige Arbeitszeit. Beherrschende Themen, so war aus ihren Ausführungen herauszuhören, waren die angefangenen Baumaßnahmen Waldschwimmbad und Grundschule. Wobei ersteres im kommenden Jahr am 07.05.2022 wieder mit einem Sprung ins Becken von unserer Bürgermeisterin, eröffnet werden soll. Zum Zweiten wird der Schulhausumbau uns in den nächsten 5-6 Jahren noch begleiten. Um die 30 Millionen soll diese Baumaßnahme verschlingen. Weitere Themen waren Belegung des Mehrgenerationenhauses, Waldkindergarten, Kinderbetreuung, Kindergartenplätz, Sozialwohnungen, Senioren, Grillplatz, Straßenerneuerung und vieles mehr. Es tut sich viel in unserer Gemeinde, die Themen gehen uns nicht aus, so Rußmann weiter, doch bei all diesen Aktivitäten dürfen wir unseren Haushalt nicht aus den Augen verlieren. Mit Wohlwollen und viel Beifall wurde dieses Statement aufgenommen.

 

Schatzmeister Jochen Willig stellte in seinen Darlegungen einen soliden Kassenbestand fest. Gleichzeitig wurde von unseren Prüfern, in Vertretung von Thomas Michenfelder, eine einwandfreie Kassenführung festgestellt. Nach diesen Ausführuneng stand der „Tagesordnungspunkt Aussprache“ im Raum. Nachdem keine Wortmeldungen erfolgten, beantragte Kassenprüfer Thomas Michenfelder die Mitgliederversammlung, um Entlastung der Vorstandschaft. Einstimmig wurde dem statt gegeben.

 

  1. Vorsitzende Stefanie Windischmann erläuterte nun den nächsten anstehenden Punkt „Satzungsänderungen“.

So unter anderem, dass Nicky Herzog – unser Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – seit einem Jahr Jugendtrainer beim VFR ist und er sich seinen Aufgaben als FWG-Vorstandsmitglied nicht mehr in diesem Maße widmen kann. Deshalb hat er gebeten, ihn von seinem Amt zu entbinden. In der letzten Vorstandssitzung wurde über eine Neu-Besetzung dieses Postens, als auch über die Alternativ über die Streichung dieser Position gesprochen. Letztendlich laufen in der heutigen Zeit, alle Presse- und Öffentlichkeitsarbeiten über den Schreibtisch unserer 1. bzw. 2. Vorsitzenden, ohne deren Zustimmung keine Nachricht, egal ob Print- od. Onlinemedien den Verein verlässt, sodass eine Neubesetzung, nicht mehr erforderlich ist.

 

Ähnlich gelagert ist die Berechtigung des „Beirates“. So sehen wir die Aufgaben dieses Forums in den Aktivitäten unseren Mitgliedern. Jeder kann und darf sich gerne je nach Zeit und Engagement einbringen. Aktuell handhaben wir das ja schon so und die Aufgaben des „Beirates“ verteilen sich auf viele verschiedene Personen. Die Bereitschaft zur Mitarbeit und Hilfe ist in unseren Reihen wirklich groß, dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Euch alle! Exemplarisch sei beispielsweise unser Festausschuss (federführend Roland, Jürgen, Wolfgang, Peter S.), unser KF-Team (Elke B., Birgit, Nicky), unseren Equipment-Manager Norbert, unsere Infoblatt-Austräger usw. Das alles funktioniert super und reibungslos und wir würden das gerne auch so beibehalten. Deshalb plädiert die Vorstandschaft um Streichung dieser „statischen Position“ um auch in der Zukunft weiterhin schnell, flexibel und schlagkräftig agieren zu können. Alle Satzungsänderungen wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung mitgetragen, sodass einem Änderungsantrag beim Vereinsregister nichts mehr im Wege steht.

 

Unter dem nächsten Punkt „Verschiedenes, Wünsche und Anträge“ führte unsere 1. Vorsitzende weiter aus, dass sie einen kleinen Ausblick auf die kommenden Planungen geben werde.

 

Unser Stammtisch findet seit einigen Monaten wieder statt und wir werden diesen selbstverständlich weiter durchführen, soweit es die Pandemie erlaubt.

 

Im November findet in Kooperation mit der Feuerwehr wieder die Sammel-Aktion für die Johanniter Weihnachtstrucker statt. Helfer und Spenden herzlich willkommen.

Goldbach glänzt wird am ersten Advents-Samstag nach aktuellem Stand der Corona-Bedingungen in abgespeckter Form stattfinden können. Wir brauchen, so Fuchs weiter, dafür jede Menge helfende Hände und möchten Euch heute schon um Eure Unterstützung bitten für Auf- und Abbau und die Besetzung unserer Stände.

In Sachen Unterstützung noch ein Anliegen – unser Norbert legt aus privaten Gründen leider sein Amt als Equipment-Manager im Vereinslager zum 01.03. nieder. Ein sehr herber Verlust, denn wir konnten uns immer zu 100% auf ihn verlassen. Und wer mal ein Blick in unser Lager geworfen hat, weiß, was er während deiner Amtszeit dort alles organisiert und auf die Beine gestellt hast. Dafür an dieser Stelle schon mal ein ganz dickes und herzliches Dankeschön. Wenn sich jemand vorstellen könnte in Norberts Fußstapfen zu treten, wir freuen uns auf Unterstützung.

Auch die Neujahrswanderung ist in Planung. Ob die dann in einer gemeinsamen Einkehr in einer Gaststätte enden darf oder wir das Ganze irgendwo im Freien abschließen mit einer heißen Mahlzeit und heißen Getränke entscheiden wir entsprechend den gesetzlichen Vorgaben kurzfristig und informieren Euch rechtzeitig.

Schlecht stehen aktuell die Zeichen für das Kulturfrühstück, da wir uns hier im Innenraum befinden und ein selbstgemachtes Buffet anbieten. Dazu können wir aktuell leider noch keine verbindliche Aussage treffen.

Unsere nächste JHV wird hoffentlich dann wieder im Frühjahr stattfinden können. Im Anschluss daran möchten wir Euch alle zu einer kleinen Feier anlässlich unseres 60-jährigen Bestehens (im Jahr 2020) einladen. Aus bekannten Gründen konnten wir eine Feier im angemessenen Rahmen leider bislang nicht durchführen. Allerdings haben unsere zwei Ehrenmitglieder dafür schon eine größere Summe gespendet. Sollte der eine oder andere es den beiden gleichtun, wir würden uns natürlich sehr darüber freuen.

Des Weiteren möchten wir heute an dieser Stelle ein Mitglied ganz besonders erwähnen. Dafür möchte ich gerne das Wort an unseren Peter übergeben, so Fuchs weiter.

Es ist für mich als Laudator immer eine große Ehre, so Zobel, für eine verdiente Person aus unseren Reihen, die Lobrede zu halten. Menschen zeichnet man dafür aus, nachdem sie jahrzehntelange Sympathie, Arbeitskraft und vor allem ihre Vereinszugehörigkeit ohne „Wenn und Aber“ bekunden.  Des Weiteren oftmals noch darüber hinaus Leistungen vollbringen bzw. vollbracht haben, die besonderes Lob, und Anerkennung verdienen.

Leben in unserer Gemeinschaft heißt, so Zobel weiter, sich weiterentwickeln und wachsen. Nichts bleibt lebendig, was sich nicht verändert. Allzu langes Beharren auf einem Standpunkt bedeutet Stillstand. Deshalb war es von großer Bedeutung, dass wir mit Sandra das höchste Amt in unserem lebenswerten Goldbach erringen konnten. Somit können wir „Freie“ unsere Lebendigkeit und Dynamik gegenüber allen Bürgern/innen weiterhin bekunden und ausdrücken. Deshalb ist mir in unserer Gemeinschaft um unsere Zukunft nicht bange. Damit dies weiter so bleibt, möchten wir einem verdienten Mitglied Dank sagen und ihm die Ehrenmitgliedschaft antragen.

Apropos mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ehren wir die stärksten Tugenden: die der Treue und Beständigkeit.

So blickt unser zu ehrendes Mitglied auf eine mehr als 30-jährige Zugehörigkeit zurück. Vorbelastet durch seine Eltern, die jahrzehntelang unsere Zusammenkunft als Vereinslokal betrieben, fand er als Gründungsmitglied am 14.12.1989 den Weg in unsere Gemeinschaft. Folglich seine erste Kandidatur im Wahljahr 1990. Neben seiner zweiten großen Leidenschaft als ehemaliger Kommandant der Feuerwehr, widmet er große Teile seiner Freizeit unserer Gruppierung. Nun weiß jeder hier im Rund, um wessen Person es sich handelt.

Lieber Hermann,

an dieser Stelle, ein kurzer Abriss deines politischen Werdegangs. Wie bereits erwähnt erste Kandidatur 1990. 1996 stelltest du dich zum 2. Mal dieser Aufgabe. 2002 schafftest du endlich den Sprung ins Gemeindeparlament, als sogenannter Nachrücker von unserem Ex-Bürgermeister Thomas, der damals die Bürgermeisterwahl gewann. 2008 erfolgreiche Wiederwahl. Auf Grund deiner besonderen Verdienste erhieltst du am 11.01.2015 die Goldbach-Medaille.

Doch die größte Herausforderung in deinem politischen Dasein stand dir noch bevor. Die Kandidatur deiner Lebenspartnerin Sandra zur 1. Bürgermeisterin. Ich glaube kaum, dass einer von uns nachempfinden kann, was dieser Entschluss bzw. Entscheidung für einen Partner bedeutet.

Einer Akzeptanz dieses Herzenswunsches von Sandra, standest du am Anfang sehr skeptisch gegenüber. Denn dir war ja auch bewusst, wenn Sandra einmal eine Entscheidung gefasst hatte, stand sie voll und ganz hinter diesem Entschluss. So gesehen, war ab sofort als oberste Priorität die Devise: Wahlkampf.

Bereits im September reifte die Idee, für die Wahlwerbung etwas Außergewöhnliches, also einen Hingucker unseren Goldbacher WählerInnen zu präsentieren. So entstand in unzähligen Arbeitsstunden von dir und deinen Mitstreitern unser Wahlkampfmobil.

Nervenaufreibend war dann nicht nur der Wahlkampf, sondern insbesondere für euch beide und eurer Tochter Josephine die anstehende Bürgermeister-Stichwahl, die durch die Corona-Krise eine besondere Note erhielt. Sie forderte von euch Dreien eine unmenschliche Anspannung und Kraftanstrengung. Doch im Nachhinein können wir feststellen, dass sich dein Einsatz, dein Bestreben, dein Mitbangen und Hoffen gelohnt hat. Der Wunsch und vor allem ihr Wille Bürgermeisterin zu werden, hat sich nun Sandra als erste Frau in der Polit-Geschichte von Goldbach, erfüllt. Dies wie bereits gesagt, auch durch deine Hilfe, deine Ideen, Einschätzungen und euer beider Durchsetzungsvermögen.

Und nun zum Schluss meines Rückblickes noch eine kleine Anekdote: Kurz nach der Wahl habe ich an einem Stammtisch folgende Äußerung aufgeschnappt:

Wir hätten nach der Bürgermeisterwahl englische, sprich royale Verhältnisse, denn Goldbach würden ab sofort von einer Frau regiert, bzw. repräsentiert. Die Folgerung daraus, so der Erzähler weiter, dass du lieber Hermann, wie Philipp als Prinzgemahl der Queen, bei Empfängen und politischen Verpflichtungen, ab sofort 1 Meter hinter Sandra einhergehen müsstest. Nein, nein, hier bei uns nicht, hier stehst du mit Sandra auf Augenhöhe.

Lieber Hermann, wer auf Grund seiner zähen Bestrebungen und andauernden Aktivitäten das gesteckte Ziel erreicht hat, der darf mit Recht ohne „Wenn und Aber“, stolz sein, der darf sich freuen, einen entscheidenden Beitrag zum Wohl unseres lebenswerten Goldbachs geleistet zu haben.

Deshalb mein Ansuchen an die Mitgliederversammlung, auch dir im Auftrag der Vorstandschaft die Ehrenmitgliedschaft anzutragen.

Nun übernahm unsere 1. Vorsitzende mit den Worten: „Wir sind der Meinung, wer über Jahrzehnte ein solches Engagement und Herzblut zeigte, hat es verdient Ehrenmitglied der FWG zu werden“, die Kommunikation und bat die Versammlung dem Antrag zuzustimmen. Einstimmig und unter anhaltendem Beifall wurde Hermann zum Ehrenmitglied ernannt. Worte des Dankes vom Jubilar rundeten diesen Part ab.

Mit ihren Schlussworten: „Unsere Ziele sind seit Gründung unserer Gemeinschaft klar definiert. Wir werden von diesen Grundsätzen keinen Millimeter abweichen, machte unsere 1. Vorsitzenden allen klar, dass hier eine Verpflichtung, gegenüber unseren politischen Standpunkten und Mitbewerbern besteht. Des Weiteren rief sie die Mitglieder auf, nicht in der Arbeit für unseres lebenswertes Goldbach nachzulassen. Zum Schluss dankt Fuchs allen Anwesenden für die rege Teilnahme und beendetet die Sitzung um 21.20 Uhr.

Goldbach, den 22.10.2021gez. Peter Zobel, Geschäftsführer

 

Hermann Sittinger ist Ehrenmitglied der FWG!

Ehre wem Ehre gebührt: Hermann Sittinger wurde am 20. Oktober 2021 von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Freien Wählergemeinschaft ernannt. Eine Anerkennung seiner Verdienste und seines jahrzehntelangen unermüdlichen Engagements. Herzlichen Glückwunsch lieber Hermann – Du hast es dir verdient!

Peter Zobel, der den Weg in der FWG mit Hermann immer mitgegangen ist, hielt die Laudatio und gab der Versammlung einen kurzen Abriss von Hermanns Verdiensten und seines politischen Tuns.

Hier ein Auszug

„Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ehren wir die stärksten Tugenden: die der Treue und Beständigkeit.

So blickt unser zu ehrendes Mitglied Hermann Sittinger auf eine mehr als 30-jährige Zugehörigkeit zurück. Vorbelastet durch seine Eltern, die jahrzehntelang unsere Zusammenkunft als Vereinslokal betrieben, fand er als Gründungsmitglied am 14.12.1989 den Weg in unsere Gemeinschaft. Folglich seine erste Kandidatur im Wahljahr 1990. Neben seiner zweiten großen Leidenschaft als ehemaliger Kommandant der Feuerwehr, widmet er große Teile seiner Freizeit unserer Gruppierung.

Lieber Hermann,1990 hast Du zum ersten Mal kandidiert. 1996 stelltest Du Dich zum 2. Mal dieser Aufgabe. 2002 schafftest Du dann den Sprung ins Gemeindeparlament, als sogenannter Nachrücker von unserem Ex-Bürgermeister Thomas, der damals die Bürgermeisterwahl gewann. 2008 erfolgreiche Wiederwahl. Auf Grund deiner besonderen Verdienste erhieltst du am 11.01.2015 die Goldbach-Medaille.

Doch die größte Herausforderung in Deinem politischen Dasein stand Dir noch bevor. Die Kandidatur Deiner Lebenspartnerin Sandra zur 1. Bürgermeisterin. Ich glaube kaum, dass einer von uns nachempfinden kann, was dieser Entschluss bzw. Entscheidung für einen Partner bedeutet. Ab diesem Zeitpunkt galt auch für Dich als oberste Priorität die Devise: Wahlkampf.

Bereits im September reifte die Idee, für die Wahlwerbung etwas außergewöhnliches, also einen Hingucker unseren Goldbacher WählerInnen zu präsentieren. So entstand in unzähligen Arbeitsstunden von Dir unser Wahlkampfmobil.

Nervenaufreibend war dann nicht nur der Wahlkampf, sondern insbesondere auch die anstehende Bürgermeister-Stichwahl, die durch die Corona-Krise eine besondere Note erhielt. Sie forderte von Euch als Paar und Eurer Tochter eine unmenschliche Anspannung und Kraftanstrengung. Doch im Nachhinein können wir feststellen, dass sich Dein Einsatz, Deine Bestreben, Dein Mitbangen und Hoffen gelohnt hat. Der Wunsch und vor allem ihr Wille Bürgermeisterin zu werden, hat sich nun Sandra als erste Frau in der Polit-Geschichte von Goldbach, erfüllt. Dies wie bereits gesagt, auch durch Deine Hilfe, Deine Ideen, Einschätzungen und Euer beider Durchsetzungsvermögen.

 Lieber Hermann, wer auf Grund seiner zähen Bestrebungen und andauernden Aktivitäten das gesteckte Ziel erreicht hat, der darf mit Recht ohne „Wenn und Aber“, stolz sein, der darf sich freuen, einen entscheidenden Beitrag zum Wohl unseres lebenswerten Goldbachs geleistet zu haben.“

 

„Gelbes Band“ – stellen Sie Ihr nicht benötigtes Obst anderen zur Verfügung!

Ernten erlaubt – der Antrag der FWG Goldbach zur Teilnahme an der Initiative „Gelbes Band“ wurde nun erfolgreich im Marktgemeinderat verabschiedet.

Dabei geht es um die Wertschätzung für Lebensmittel, denn heimisches Obst ist viel zu schade, um ungenutzt zu verrotten. Die FWG Goldbach hat das erkannt und hat mit Ihrem Antrag eine einfache und effektive Lösung geschaffen, um dem entgegen zu wirken.

Wer in der Obstsaison nicht mit der Ernte der vielen Früchte hinterherkommt oder sie nicht benötigt, markiert den Ertrag seiner Bäume einfach mit dem „Gelben Band“ als Allgemeingut. So wissen Bürger:innen jederzeit, wo sie – ohne Rücksprache – jederzeit zugreifen dürfen. Heißt also, wenn ein gelbes Band an Obstbäumen hängt: Hier darf jeder kostenlos Äpfel, Birnen und anderes Obst pflücken. Was sonst als Mundraub verboten ist, wird bei dieser Ernteaktion ausdrücklich erlaubt. Die Besitzer geben Ihre Streuobstwiesen oder Gärten frei und sorgen dafür, dass weniger Obst ungenutzt auf den Wiesen verdirbt.

Abgeholt werden können die Bänder ab sofort im Bürgerbüro im Rathaus.

Antrag_GelbesBand_Juni2021

Sommerfest war ein Höhepunkt

Allen widrigen Umständen zum Trotz wegen Corona, Abstandsregeln, Regen, Blitz und Donner, wollte man nach langer Zeit der Entbehrungen dieses Treffen, unser Sommerfest am 07.08.21 unbedingt ausrichten.

Allerdings bedacht werden musste, dass wir auf Grund der großen Anzahl der Voranmeldungen die Räumlichkeiten des Anglerheimes nicht nutzen konnten und durften. Daher konnte unsere Zusammenkunft nur im Freien stattfinden.

Besonders die schlechten Wettervorhersagen machten den Verantwortlichen großen Kummer, sodass unser Mitglied Wolfgang Bauer im Vorfeld ein Zelt besorgte, um den Großteil unserer Teilnehmer darunter unterzubringen. Zwei Große Schirme und unser FWG-Pavillon rundeten die Überdachungsmöglichkeiten ab, sodass man gegen den vorausgesagten Regen etwas  gerüstet war.

Schon während des Aufbaues gingen ständig besorgte Blicke gen Himmel, denn die dunklen Wolken drohten unmittelbar ihr nasses Gut über uns auszuschütten und unser Sommerfest regelrecht ins Wasser fallen zu lassen. Im Nachhinein können wir feststellen, dass all dies nicht zum Tragen kam. Wettermäßig hatten wir eine Zusammenkunft die seinesgleichen sucht. Mehr als 80 Mitglieder, Freunde und Gönner waren trotz der schlechten Voraussagen gekommen, um gemütliche Stunden bei angeregten Gesprächen zu verbringen. Sicherlich wurde auch politisiert, doch im Vordergrund standen diesmal das Feiern und das gemütliche Beisammensein.

Begonnen wurde mit Kaffee und schmackhaften Kuchen, Torten und süßen Schmankerl, liebevoll gebacken von unseren Frauen.

Anschließend hieß unsere Vorsitzenden Alexandra Fuchs alle Anwesenden herzlich Willkommen und resümierte weiter, dass der Wettergott ein Einsehen hat, wenn wir, „die Freien“ feiern, so werden wir, so Fuchs weiter, auch trockenen Fußes nach Hause gehen. Nach kurzen Statements unserer 1. Bürgermeisterin Sandra Rußmann und 2. Vorsitzenden Stefanie Windischmann gab es Abends natürlich noch einen leckeren Abend-Snack und man saß in gemütlicher Runde bei regen Gesprächen bis weit in die Nacht und genossen den regenfreien Sommerabend. Nach jedem Event sind Aufräumarbeiten fällig. So trafen sich am Sonntagmorgen mehr als 10 Helfer:innen, um das Anglergelände wieder in seinen alten Zustand zurück zu versetzten. Zum Schluss mein Resümee: Ein Treffen, das vielen lang in Erinnerung bleiben wird. Deshalb möchte ich einmal in Vertretung vieler das ausdrücken was mich zu sagen bewegt. “Danke”.

gez. Peter Zobel, Geschäftsführer

Stadtradeln – 1. Platz in Goldbach und 36% der „Goldbacher-km“ vom FWG-Team

Der Markt Goldbach hat vom 2. bis 22 Juli erstmalig an der Kampagne „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses teil genommen. Bei diesem bundesweiten Wettbewerb geht es darum privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren.

Wir von der FWG waren natürlich mit am Start – mit einem super-starken Team von 33 aktiven Radlern. Die Fahrt zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Freunden, in den Biergarten, Radtouren – ob alleine oder gemeinsam! Unser Team war unermüdlich und mit viel Spaß mit dem Drahtesel unterwegs und hat kräftig in die Pedale getreten.

 Nach 3 aktiven Bike-Wochen hatten wir insgesamt 9.493 km zurückgelegt und damit 1.395 kg Co2 eingespart! Eine mega Leistung, die unserem Team den Spitzenplatz in Goldbach beschert hat. Auf Platz 2 in Goldbach behaupteten sich die „Dienstagsradler“ mit 7.522 km und 14 Aktiven und auf Platz 3 das 18-köpfige Team „Grünes Goldbach“ mit 2.975 km. Aber auch in der Landkreis-Wertung konnten wir überzeugen und landeten auf dem sehr beachtlichen Platz 5 – mit nur 120 km Rückstand auf Platz 3.

 Goldbach insgesamt belegte als Newcomer-Kommune beim Stadtradeln auf Anhieb Platz 5 im Landkreis mit insgesamt 26.086 geradelten km. Wir sind stolz, dass allein unser Team starke 36 % der km dazu beigetragen hat.

Und natürlich gilt für uns jetzt weiter das Motto „Einfach öfter vom Auto aufs Rad umsteigen – unserer Umwelt und unserer Gesundheit zuliebe!“

STADTRADELN – Preisverleihung

Eine kleine Delegation des FWG-STADTRADEL-Teams nahm am 17.09.2021 im großen Sitzungssaal des Rathauses freudig die Auszeichnung für das „Team mit den meisten Kilometern“ entgegen. Im Rahmen des STADTRADELNS haben die Goldbacher Teams innerhalb von 21 Tagen einen großen Teil zur Radförderung, zum Klimaschutz und zu mehr Lebensqualität in unserer Kommune beigetragen. Der Markt Goldbach hat vom 2. bis 22 Juli erstmalig an dieser Kampagne des Klima-Bündnisses teil genommen. Wir waren sehr gerne mit am Start und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!

Unserer Bürgermeisterin Sandra Rußmann alles Gute
zum 50. Geburtstag vom gesamten FWG-Team!

 

Michael Bieber ist Ehrenmitglied der FWG!

Ehre wem Ehre gebührt: Michael Bieber wurde am 30. September 2020 von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Freien Wählergemeinschaft ernannt. Eine Anerkennung seiner Verdienste und seines jahrzehntelangen unermüdlichen Engagements. Herzlichen Glückwunsch lieber Michael – Du hast es dir verdient!

Peter Zobel, der den Weg in der FWG mit Michael immer mitgegangen ist, hielt die Laudatio und gab der Versammlung einen kurzen Abriss von Michaels facettenreichen Lebens, insbesondere seines politischen Tuns in den letzten 50 Jahren.

Hier ein Auszug

„Danke, lieber Michael will ich in Vertretung vieler für Deinen Einsatz und Engagement sagen in all den Jahren, in denen du die FWG auch in der weniger guten Zeiten nach „Außen“ vertreten und ihr die Treu gehalten hast. Unser „Michel“ ist und war durch die familiäre FWG-Geisteshaltung vorgeprägt. Die „Bieberschneider´s“ waren schon in den 60ziger Jahren Anhänger der Freien Wähler.Sein Onkel Alois kandidierte im Jahre 1966 auf unserer Liste. Sein Vater Jakob stand seinem Bruder nicht nach und unterstütze unsere Liste im Wahlkampfjahre 1972. In denen, für unserer Gruppierung schwierigen 70ziger Jahren, trat Michael, wie bereits erwähnt, geprägt durch seine familiäre FWG-Gesinnung, in die Fußstapfen seines Vaters und kandidierte erstmals bei der Kommunalwahl 78. In diesem so schwierigen Wahljahr stellten sich allerdings nur noch 7 Bürger für eine Kandidatur zur Verfügung und hatten dadurch die schwerste Zeit seit unserer Gründung zu bestehen. Trotz dieser prekären Situation war sich Michael der politischen Verantwortung bewusst und prägte mit seiner Kandidatur das politische Leben aktiv in unserer Gemeinde mit.

1984 erneute Kandidatur. In diesen beiden Wahlperioden war die FWG mit jeweils nur einem Sitz im Gemeinderat vertreten. Im Wahljahr 90 stand Michael allerdings nur als Ersatzkandidat zur Verfügung. 1996 erneute Bewerbung. Gesetzt auf Platz 4 schaffte er mit weiteren 6 Bewerber/innen den Sprung in den Gemeinderat.

Seit dieser Zeit vertritt Michael ununterbrochen die Interessen unserer Gemeinschaft in diesem Gremium. Im Wahljahr 2008 unser erfolgreichstes, erreichten die Freien mit 13 Gemeinderäte/innen den Höchststand in ihrer Geschichte.

Gleichzeitig wurde Michel zum stellvertretenden Fraktionssprecher ernannt. Keine Arbeit war ihm zu viel. Ob unsere, bei Nacht und Nebel geplante Plakat-Aktion oder das Austragen von Flugblättern, all diese Aufgaben wurden ohne „wenn“ und „aber“ erledigt. Besonders möchte ich mich bei Ihm persönlich dafür bedanken, dass er ein bis zwei Mal in der Woche bereit war, mit mir die zerstörten Wahl-Plakate auszubessern und wieder herzurichten.

Unbestritten gefragt war seine Meinung, aufgrund seiner Tätigkeit als Polizeibeamter, im Hauptverwaltungs- u. Personalausschuss, speziell in den Fragen der Sicherheit- und Verkehrspolitik.

2009 Auszeichnung mit der goldenen Ehrennadel der FW,2012 wurde ihm für seine langjährige ehrenamtlichen Vereins- u. Markgemeinderatstätigkeit die Goldbach-Medaille verliehen und 2014 wurde er vom Bayerischen Innenministerium mit der Kommunalen Dank-Urkunde ausgezeichnet.

Aber nicht nur die Politik prägten sein bisheriges Leben, nein auch der Musik stand er immer offen und mit Eifer gegenüber. Seine ehrenamtliche Tätigkeit in den kulturellen Ortsvereinen stand der politischen Arbeit kaum nach. Seit seinem 12. Lebensjahr spielt er bei den „Goldbacher Musikanten“ Trompete. Vor einigen Jahren begleitet er auch das Amt des Vizedirigenten und ist nach wie vor aktiver Sänger im Gesangverein „Sängerkranz Goldbach“.

Lieber Michael, wir hoffen nur, dass du noch viele, viele Jahre die Interessen der FWG vertrittst und uns erhalten bleibst. Deshalb wünschen wir Dir in unserem Kreise der FWG weiterhin diskussionsreiche und aktive Stunden. Für die Zukunft alles erdenklich Gute, bleibe deinen politischen Grundsätzen treu.“

 

Das neue Vorstandsteam der FWG

In der Jahreshauptversammlung am 30.09.2020 wurden 2 Positionen im FWG-Vorstandsteam neu gewählt. Wir begrüßen frisch im Team Stefanie Windischmann als 2. Vorsitzende und Lars Thiele als Schriftführer.
Den beiden ein herzliches willkommen, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen gutes Gelingen bei ihren Aufgaben.
Von links nach rechts: Sandra Rußmann (1. Bürgermeisterin), Stefanie Windischmann (2. Vorsitzende), Jochen Willig (Schatzmeister), Cindy Reißing (Fraktionssprecherin), Nicky Herzog (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Peter Zobel (Geschäftsführer), Lars Thiele (Schriftführer), Alexandra Fuchs (1. Vorsitzende).
 

Ihre FWG-Vertreter im Rathaus für die nächsten sechs Jahre

von links nach rechts:

  • Cindy Reißing: MGR seit 2008 / Fraktionssprecherin / Bau- und Umweltausschuss / Partnerschaftskomitee
  • Birgit Schneider: MGR seit 2016 / Rechnungsprüfungsausschuss Stellvertreterin des Vorsitzenden / Bau- und Umweltausschuss
  • Elke Brandl: MGR seit 2014 / Haupt- und Finanzausschuss
  • Dominik Schäfer: MGR seit 2020 / Haupt- und Finanzausschuss / Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden
  • Martin Scheiner: MGR seit 2020 / Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales / Rechnungsprüfungsausschus
  • Eva Rußmann: MGR seit 2020 / Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales / Aufsichtsrat E-Werk Goldbach-Hösbach
  • Sandra Rußmann: 1. Bürgermeisterin

WIR ALLE SIND GOLDBACH

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